Warum sie untrennbar sind.
Ein kleines Tal in der Schweiz, in dem Fuchs und Hase sich Gutenacht sagen. Kind und Kegel gut versorgt zu Hause. Die Jobs auf Pause gesetzt. Salami im Koffer, weil es hier nur vegetarische Küche gibt. Körper und Geist durchmeditiert und ausgeschüttelt. Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt. Und Gott getroffen.
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In den letzten Wochen kamen in meinen Klienten-Sessions immer wieder auf Umwegen die Themen Liebe und Sexualität auf den Tisch. Dabei geht es in meiner Arbeit um Leadership. Ich sah die Energie der Themen deutlich, noch bevor meine Klienten sie ansprachen. Zunächst war ich überrascht und dann auch sehr schnell klar: Bewusstsein macht nicht vor unseren Schlafzimmern Halt. Und wer sein Bewusstsein ausdehnt, aus nicht mehr dienlichen Konditionierungen aufwacht und eigene, einzigartige Muster in seinem Leben kreiert, Frieden mit Vergangenheit und Gegenwart schließt, stiller und lauschender wird, seine Verbundenheit mit allem was ist erkennt, unweigerlich alle seine Sinne entwickelt und sich immer mehr an sich selbst erinnert, der will zumeist
- nie mehr darauf verzichten, Liebe zu machen,
- körperliche Liebe nie wieder auf eine Weise leben, die ihm und ihr nicht vollkommen entspricht.
Nie mehr auf authentische, körperliche Liebe verzichten
Warum, ist leicht zu verstehen, denn …
Lebensenergie und sexuelle Energie sind ein und dasselbe.
Und Leadership ist in erster Linie Verantwortung für den eigenen Lebensfluss.
Ich habe oft Menschen, insbesondere Männer sagen hören „Für meine Kinder/Partnerin/Familie würde ich sterben“. Doch wie sieht es mit „Für meine Kinder würde ich leben“ aus? Oder für meine Firma? Für mein Team? Für mein Land?
Wenn unser Bewusstsein und unsere Lebendigkeit erwachen und sich ausdehnen, wollen wir nicht mehr für andere oder für etwas sterben. Wir wollen für sie leben.
Und dafür brauchen wir unsere Lebensenergie und Schöpferkraft. Niemand wird gesünder, wenn wir krank werden. Niemand wird reicher, wenn wir ärmer werden. Niemand wird glücklicher, wenn wir trauriger werden.
Wenn ich in meinen Körper quicklebendig, in meinem Geist verbunden, klar, friedlich und ausgerichtet und in meinem Leben ganzheitlich im Wohlstand bin, habe ich in allen Beziehungen und überall, wo ich hinkomme, eine Menge zu teilen. Wenn nicht, dann nicht.
Sexualität ist ein Ort, an dem nicht nur neues Leben entsteht, sondern auch mehr Leben – in uns selbst.
Und Sexualität ist ein Ort der Wahrheit. Wenn sie ‚eingeschlafen‘, emotionsgeladen, ein Ort des Frusts geworden ist oder wir einfach nicht mehr so ‚funktionieren‘ wie früher oder vlt noch nie ‚funktioniert‘ haben, dann liegt das weder am Alter, am Partner oder an der Dauer einer Beziehung. Es läuft auch nichts falsch in uns. Es zeigt sich nur, wo und wie wir uns selbst verlassen haben. Und es zeigt, wieviel Trauma und Stress unser Körper angesammelt hat.
Niemand außerhalb von mir ist schuld. Das ist Leadership.
Nicht Kontrolle. Nicht Optimierung.
Verantwortung für den eigenen inneren Zustand.
Verantwortung für den eigenen, inneren Zustand – bedingungslos
Egal, wo Du gerade mit Deinem Liebesleben stehst, Dein wachsendes Bewusstsein führt unweigerlich dazu, dass Du Deine Liebesbeziehung(en) und deine Sexualität neu betrachtest. Und dabei kannst Du nur gewinnen.
Mein Leben lang war Sexualität für mich genussvoll und selbstverständlich. Gleichzeitig war da immer so etwas wie ein stilles, inneres Staunen, das sagte „Da ist noch etwas.“ Und irgendwann war soviel Stress da, dass nichts mehr ging. Also begann ich, wie es meine Natur ist, zu forschen. Und das führte mich schließlich in ein kleines Tal in der Schweiz. Mein damaliger Ehemann ließ sich erst nur widerstrebend darauf ein – mit Salami und Laptop im Koffer. Was wir zusammen fanden und erlebten, drückte er anschließend so aus …
„Wir haben Gott getroffen.“
Und nachdem wir in unseren durchgetakteten Alltag zurückgekehrt waren, tauchte Gott einfach nicht mehr in unserem Schlafzimmer auf. Kein Wunder. Denn wir veränderten nichts an unserem rasanten Leben. Ich war frustriert. Und ich wusste nun unwiderruflich, dass es hier noch so viel mehr zu entdecken gab. Die Erfahrung in der Schweiz war nur der Beginn einer Reise in die Einheit von Liebe und Sexualität und für das Erleben eines Energie-, Vitalitäts-, Glücks- und Kreativitätsfeld, das seines Gleichen sucht. Ein guter Freund sagte damals zu mir „Was regst Du Dich auf? Die meisten Menschen erleben das nie. Du hast es zumindest einmal erlebt.“ Er hatte Recht. Und ich hatte meine Spur im Thema Liebemachen gefunden.
Heute ist mir bewusst, wie zunehmend wichtig die Themen Liebe und Sexualität auch in meiner Arbeit als Mentorin für Menschen, die andere Menschen führen, werden. Sie einzubeziehen und sich der hier führenden Muster und Systeme bewusst zu werden, ist der Superhack für Leadership-Power. Sie sind vielleicht sogar der Punkt, an dem Leadership sowohl beginnt als auch sich vollendet. Hier zeigt sich unsere Integrität (ich spreche nicht von Moral) mit uns selbst und anderen. Hier zeigt sich unsere Schöpferkraft und Lebendigkeit. Hier offenbart sich, wie sehr wir mit unserem Körper und unseren Sinnen verbunden sind. Es zeigt sich die Verbundenheit zwischen dem Männlichen und Weiblichen in uns selbst. Und diese Verbundenheit bedeutet in meiner eigenen Erfahrung einen tiefen Frieden, der sich in unserem Körper, Geist und all unseren Beziehungen und Lebensbereichen widerspiegelt.
Das ist der Punkt, an dem unser altes Betriebssystem der „Heldengeschichte“ abgelöst wird von einem neuen Betriebssystem, das wir auch „Liebesgeschichte“ nennen könnten.
Hier werden Liebe und Leadership bedingungslos. Wir stellen keine Bedingungen mehr an unser außen, um Verantwortung für unseren inneren Zustand übernehmen zu können oder zu wollen. Für ihn jeden Tag und in jeder Situation Sorge zu tragen, ist nicht mehr verhandelbar.
Denn von ihm hängt alles ab in einer Welt, die sich noch unsichtbar für die meisten Menschen über Frequenzen und Kohärenzen bewegt und orchestriert. Und das war schon immer so. Denn wir sind elektromagnetische Wesen – so wie die Erde selbst. Bei Frauen befindet sich der positive Pol in den Brüsten und der negative in der Vagina. Beim Mann ist der positive Pol im Penis und der negative in der Brust. Cool, oder?
